Heimatverein Werpeloh besteht 25 Jahre

Ihr rundes Vereinsjubiläum feierten die Heimatfreunde mit zahlreichen Ehrengästen. Unser Bild zeigt (von links) Wilhelm Wigbers, Waltraud Grotjohann, Maria Kock, Leni Vähning, Diakon Burkhard Becker, Bernhard Masbaum, Wilhelm Schomakers sowie Hans Albers und Albert Vinke vom Kreisheimatverein. Foto: Anna Kröger

Ihr rundes Vereinsjubiläum feierten die Heimatfreunde mit zahlreichen Ehrengästen. Unser Bild zeigt (von links) Wilhelm Wigbers, Waltraud Grotjohann, Maria Kock, Leni Vähning, Diakon Burkhard Becker, Bernhard Masbaum, Wilhelm Schomakers sowie Hans Albers und Albert Vinke vom Kreisheimatverein. Foto: Anna Kröger

Werpeloh. Zukunft braucht Vergangenheit – diesem Grundsatz hat sich der Heimatverein Werpeloh seit mittlerweile 25 Jahren verschrieben. Dass die Heimatfreunde jedoch nicht nur das Vergangene bewahren, sondern auch die Gegenwart aktiv mitgestalten und offen für Neues sind, zeigte sich beim Festakt zu seinem Jubiläum.

Zahlreiche Gäste fanden sich zur Feier im Mehrgenerationenhaus ein, um die verdienstvolle Arbeit des Vereins zu würdigen. „Wenn man die Vergangenheit nicht pflegt, kann man die Zukunft nicht gestalten“, unterstrich der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp in seiner Rede. Mit 15500 Mitgliedern in 67 kreisweiten Vereinen stellten die Heimatvereine eine unverzichtbare Größe im Emsland dar. Mit einem breit gefächerten Angebot und zahlreichen Aktivitäten gestalteten sie das Dorfleben und festigten den Zusammenhalt, hob er den Stellenwert der Heimatvereine hervor.

„Ihr habt nicht den Anspruch in der Vergangenheit zu verharren, sondern ihr wollt eine gesunde Mischung aus Tradition und Moderne leben“, lobte Gerenkamp die Werpeloher Heimatfreunde. Diese hätten bei ihrem 25-jährigen Wirken „eine ganze Menge auf die Beine gestellt“, reihte sich Albert Vinke vom Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling, der zusammen mit Geschäftsführer Hans Albers zum Silberjubiläum gratulierte, in den Reigen der Grußredner ein.

In einem Rückblick wurde an die „Meilensteine“ der Vereinsgeschichte erinnert, darunter die Errichtung des Heimathauses sowie den seit vier Jahren erscheinenden Kalender mit bebilderten Informationen aus dem Vorjahr. Ein Jubiläum zu feiern bedeute aber nicht nur, des Vergangenen zu gedenken, sondern auch einen Blick in die Zukunft zu wagen und Aufgaben neu zu überdenken, sagte Vorsitzender Wilhelm Wigbers . So hoffte er, künftig auch die jüngere Generation für die Heimatarbeit begeistern zu können.

Für ihre herausragenden und langjährigen Verdienste in der Heimatarbeit wurden die Vorstandsmitglieder Waltraud Grotjohann und Bernhard Masbaum durch den Kreisheimatverein ausgezeichnet. Masbaum ist seit der Gründung des Vereins im Vorstand aktiv, während die stellvertretende Vorsitzende Grotjohann seit nunmehr 19 Jahren Teil des Führungsteams ist. Der Verein selbst ehrte indes Leni Vähning, die sich seit 10 Jahren als Schatzmeisterin engagiert.