Heimatverein Wippingen schreibt rote Zahlen

Gemeinsam im Heimatverein aktiv sind Josef Stein als Vertreter der Herrengruppe, der Vorsitzende Klaus Abeln, Sabine Sabelhaus als Vertreterin der „Gartenfreunde“, Heiner Voskuhl und Alfons Deters (v.l.).

Gemeinsam im Heimatverein aktiv sind Josef Stein als Vertreter der Herrengruppe, der Vorsitzende Klaus Abeln, Sabine Sabelhaus als Vertreterin der „Gartenfreunde“, Heiner Voskuhl und Alfons Deters (v.l.).

Wippingen. Fast 50 Prozent weniger Einnahmen aus Vermietungen und gestiegene Energiekosten sind die Hauptursachen für die negative Finanzbilanz des Heimatvereins Wippingen. Laut dem auf der Hauptversammlung vorgetragenen Jahresbericht verzeichnet die Kasse ein Minus von mehr als 1000 Euro. Auf das mangelnde Engagement der Mitglieder kann die schiefe Kassenlage allerdings nicht zurückgeführt werden: Mit unterschiedlichen Aktionen haben sie sich in den vergangenen Monaten für ihr Dorf aktiv eingebracht.

Beispielsweise wurden wieder die Heimatkalender auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Es sei schon Tradition, dass der Kalender in fast jedem Haushalt in Wippingen zu finden sei, sagte der Vorsitzende des Vereins, Klaus Abeln.

Die Jahrestunschere ging an Mia und Hermann Peters als Dank für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ebenso wurde ein weiteres Mal der Lauf- und Wandertag gemeinsam mit dem Sportverein Wippingen veranstaltet. „Die Zusammenarbeit läuft sehr gut. Das ist eine eingespielte Sache“, sagte der Vorsitzende.

In einer besonderen Aktion des Bäckers Bernd Timmer wurden 330 Euro für die Flutopfer gesammelt. Er hatte in der alten Mühle auf dem Mühlenhof, auf dem auch das Heimathaus steht, Brot gebacken und kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch wurden wieder Backaktionen im Ferienpass angeboten und eine Fahrradtour nach Dörpen veranstaltet.

Die Frauengruppe „Heimatverein Gartenfreunde“ habe sich laut Johanna Gerdes indes um die Pflege des Pfarrgartens gekümmert. „Wir tun, was wir können“, sagte sie. Die Herrentruppe „Heimatverein aktiv“ habe die Ehrenamtskarte verliehen bekommen, teilte Joseph Stein mit. Diese biete Vergünstigungen und gäbe somit „viele Anreize für ehrenamtliche Tätigkeiten“.

Bei den Vorstandswahlen wurden die ehemaligen Mitglieder Klaus Abeln als Vorsitzender und seine Beisitzenden Heiner Voskuhl, Alfons Deters und Rita Düttmann in ihren Ämtern bestätigt und bleiben für zwei weitere Jahre im Amt.

Im letzten Teil der Versammlung wurde unter anderem diskutiert, wie man neue Mitglieder für den Verein gewinnen könne, denn man war sich einig, dass der Verein sich mehr öffnen und versuchen müsse, neue Leute für die aktive Mitarbeit zu begeistern. Johanna Gerdes brachte es auf den Punkt: „Die Leute muss man sich selber suchen. Von allein kommt niemand.“