Pflege der plattdeutschen Sprache und Zukunft der Heimatvereine

Nahezu alle Vertreter der 35 angeschlossenen örtlichen Heimatvereine aus dem nördlichen Emsland waren der Einladung des Altkreis-Heimatvereins zum Erfahrungsaustausch auf Schloss Clemenswerth gefolgt. Nachdem Frau Ramona Krons kurz die Schlossanlage mit ihren vielfältigen Möglichkeiten, auch als Besucherziel für die örtlichen Heimatvereine, erläutert hatte, standen beim Erfahrungsaustausch der einzelnen Vereine insbesondere die Pflege der plattdeutschen Sprache und der vom Emsländischen Heimatbund e.V. vorgelegte Aktionsplan „Zukunft der Heimatvereine im Emsland“ im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass es nicht bei dem im nördlichen Emsland erfolgreich initiierten plattdeutschen Jahr bleiben soll, sondern in den einzelnen Vereinen auch in Zukunft „Use moije Platt“ weiterhin belebt werden soll. Dabei bot die wissenschaftliche Referentin für Plattdeutsch bei der Emsländischen Landschaft e.V., Linda Wilken, ihre qualifizierte Hilfe an und machte schon jetzt für das niederdeutsche Kulturfestival „Platt satt“, das vom 19.10. bis 20.10.2017 stattfinden soll, Werbung. Ebenso stellte der 1. Vorsitzende, Karl-Heinz Weber, den Aktionsplan „Zukunft der emsländischen Heimatvereine“ kurz vor und betonte, dass man zurzeit dabei sei, in einigen Punkten in Arbeitsgruppen Lösungsansätze zu erarbeiten. Dabei sprach er insbesondere die Themen „Heimathäuser“, „Image der Heimatvereine“ sowie „Anerkennung des Ehrenamtes“ an. Einig waren sich die Verantwortlichen aus den Heimatvereinen im nördlichen Emsland jedoch, dass die intensive Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch der Vereine untereinander auf Altkreisebene auch in Zukunft unbedingt beibehalten werden sollte. Die Versammlung in Clemenswerth endete mit einer Berichterstattung über die besonderen Veranstaltungen aus den einzelnen Vereinen.

clemenswerth2017