Wechsel an Spitze unseres Vereins – Jahreshauptversammlung in Lehe

Nach 34 Jahren im Vorstand des Heimatvereins Aschendorf-Hümmling hat Karl-Heinz Weber, der seit 2002 Vorsitzender war, sein Amt nun an Hans Albers weitergereicht. Weber wurde auf der Jahreshauptversammlung in Lehe zum Ehrenvorsitzenden gewählt und bekam die goldene Vereinsnadel verliehen.

In den geschäftsführenden Vorstand trat Karl-Heinz Weber am 1. Juni 1983 als Geschäftsführer ein und war seit 2002 Vorsitzender. „Wir haben zusammen viel bewegt in den vergangen Jahren, als wir in die Dörfer gekommen sind und die Menschen dort kennengelernt haben“, sagte Weber, der von der Ehrung überwältigt war. „Keiner der anwesenden Heimatfreunde konnte ahnen, dass die nachhaltige Heimatarbeit durch den Nachfolger von Hans Engeln noch einmal überboten werden konnte“, sagte Hans Albers. Mit den zahlreichen Sanierungen, Instandsetzungen und Unterhaltungsmaßnahmen bleiben laut Albers die technischen Baudenkmale unserer Region untrennbar mit dem Namen des scheidenden Vorsitzenden verbunden.

Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder den bisherigen Geschäftsführer Hans Albers zu Webers Nachfolger. Hans Grönloh blieb stellvertretender Vorsitzender. Das Amt des Geschäftsführers übernahm Marion Martina. Die 46-Jährige kommt aus Breddenberg und arbeitet bei der Samtgemeinde Lathen. Auch der Gesamtvorstand, der aus Vertretern der einzelnen Gemeinden zusammengesetzt ist, wurde einstimmig wiedergewählt.

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Der Gesamtvorstand wurde von den Mitgliedern einstimmig wie folgt in seinem Amt bestätigt:

Hermann Abeln, Herbrum, Behrens-Liesen, Heede, Armin Gallinat, Papenburg, Herr Maasbaum, Vrees, Herrmann Wocken, Dörpen, Heinrich Wahoff, Oberlangen, Gerhard Harpel, Aschendorf, Hans Schwarte, Lorup, Angela Schlömer, Rastdorf, Elisabeth Schlichter, Lathen, Josef Schmees, Börger, Albert Vinke, Rhede, Günter Wigbers, Sögel, Wulfhard Kintz, Aschendorf, Siegfried Lammers, Rhede

Kraft Amtes: Hermann Bröring, Lingen, Ehrenlandrat und 1. Vors. Emsl. Heimatbund, Josef Grave, Meppen (Geschäftsführer Emsländischer Heimatbund) sowie der Landrat des Landkreises Emsand  bzw. stellv. Landrat (Kraft Amtes) sowie der geschäftsführende Vorstand.

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Im Tätigkeitsbericht zum vergangenen Geschäftsjahr ging Albers auf die Baudenkmale ein. An der Wippinger Durchfahrtsmühle sorge der Heimatverein aus Wippingen dafür, dass die Funktion und die Arbeitsweisen der Mühle auch an die jüngere Generation weitergegeben werden. Regelmäßig seien dort Kindergartengruppen und Schulklassen aus der Samtgemeinde zu Gast. Müller Heinz Schulte weist laut Albers die Interessierten gekonnt in das Müllerhandwerk ein.

Mit Schulklassen wird laut Albers bei der Dürkenschen Mühle auf dem Hilter Berg auch gepflügt, gesät, geerntet, gedroschen und gemahlen. Seit vielen Jahren sorge auch der Förderverein der Hüvener Wind- und Wassermühle für ein pulsierendes Leben rund um die Mühle. Besonders zu erwähnen sei, dass sich dort ehrenamtliche Müller ausbilden lassen, um das Baudenkmal langfristig zu erhalten.

In diesem Jahr hat der Verein Albers zufolge keine Vorschläge zur Pflege der plattdeutschen Sprache in den Familien erhalten. „Wir wollen an alle appellieren, nachzudenken, ob wir im nächsten Jahr wieder eine Familie finden, in der mehrere Generationen Plattdeutsch sprechen“, betonte Albers schließlich. (Ems-Zeitung)

Großer Dank an den gastgebenden Heimatverein Lehe e.V.

Für die gute Vorbereitung, der Ausgestaltung des Versammlungsraumes in Struven Hus, für die tolle musikalische Mitgestaltung der Versammlung durch die Leeier Singers und Heinz Determann  und die herzlichen Grußworte von Engelbert Determann und den Leher Bürgermeister bedankten sich die Vorstandsmitglieder Marion Martina und Hans Grönloh bei den Leher Heimatfreunden mit einem Blumenstrauß und einen kl. Flachgeschenk.

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